Brandenburg: SPD und CDU kurz vor Koalitionsvertrag
Brandenburg: SPD and CDU close to coalition agreement
2026-03-02
Brandenburg (Brandenburg) Deutsche Politik (German Politics) Lokale Nachrichten (Local News)
In Brandenburg stehen SPD und CDU kurz vor dem Abschluss ihrer Koalitionsverhandlungen.
Am 4. März soll der Koalitionsvertrag offiziell vorgestellt werden.
Die Hintergründe: Im Januar 2026 zerbrach die bisherige SPD-BSW-Koalition in Brandenburg.
Zwei Abgeordnete des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) traten aus ihrer Fraktion aus und wechselten zur SPD.
Danach regierten SPD und CDU mit einer knappen Mehrheit von zwei Stimmen.
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) soll im Amt bleiben und muss nicht neu gewählt werden.
CDU-Landeschef Jan Redmann soll voraussichtlich Vizepremier werden.
Es gibt Berichte, dass das Infrastruktur- und das Wirtschaftsministerium zu einem großen Ministerium zusammengelegt werden könnten.
SPD und CDU wollen angesichts eines drohenden Milliarden-Defizits stark sparen.
Schwerpunkte der neuen Koalition sollen innere Sicherheit, Wirtschaftsförderung und der Abbau von Bürokratie sein.
Nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags soll die CDU ihre Mitglieder befragen.
Die SPD plant für den 14. März einen Parteitag in Potsdam, um dem Vertrag zuzustimmen.
Wenn alles klappt, könnten die neuen Minister schon am 18. März vereidigt werden.
Key Vocabulary
- die Koalitionsverhandlungen (Pl.)
-
the coalition negotiations
SPD und CDU stehen kurz vor dem Abschluss ihrer Koalitionsverhandlungen.
- zerbrechen
-
to collapse / to break apart
Im Januar 2026 zerbrach die bisherige SPD-BSW-Koalition in Brandenburg.
- der Ministerpräsident / die Ministerpräsidentin
-
the Minister-President (state premier)
Ministerpräsident Dietmar Woidke soll im Amt bleiben.
- zusammenlegen
-
to merge / to combine
Das Infrastruktur- und das Wirtschaftsministerium könnten zusammengelegt werden.
- vereidigen
-
to swear in
Die neuen Minister könnten am 18. März vereidigt werden.
- das Defizit
-
the deficit
Angesichts eines drohenden Milliarden-Defizits wollen SPD und CDU stark sparen.