Volkswagen baut 50.000 Stellen ab
Volkswagen cuts 50,000 jobs
2026-03-11
Deutschland (Germany) Unternehmen (Business) Arbeitspolitik (Labor Policy)
Der deutsche Automobilkonzern Volkswagen hat angekündigt, bis 2030 rund 50.000 Stellen in Deutschland abzubauen.
Der Grund dafür ist ein starker Rückgang der Gewinne.
Im Jahr 2025 fiel der Nettogewinn des Konzerns um etwa 44 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro.
Das ist der niedrigste Gewinn seit dem Dieselskandal im Jahr 2016.
VW-Konzernchef Oliver Blume schrieb in einem Brief an die Aktionäre, dass der Stellenabbau notwendig sei.
Der Stellenabbau betrifft alle Marken des Konzerns in Deutschland, zum Beispiel Audi, Porsche und die Softwaretochter Cariad.
Aktuell beschäftigt der Volkswagen-Konzern rund 293.000 Menschen in Deutschland.
Mit dem Stellenabbau soll die Mitarbeiterzahl auf etwa 250.000 sinken.
Volkswagen kämpft mit mehreren Problemen gleichzeitig: In Europa ist die Nachfrage nach Autos gering.
In China verliert VW viele Kunden an lokale Konkurrenten wie BYD und Geely.
Außerdem treffen die US-Importzölle von 25 Prozent den Konzern hart.
Mit dem Stellenabbau will VW jährlich rund 15 Milliarden Euro einsparen.
Key Vocabulary
- der Stellenabbau
-
the job cuts / reduction in workforce
Volkswagen hat angekündigt, bis 2030 rund 50.000 Stellen abzubauen.
- der Nettogewinn
-
the net profit
Der Nettogewinn des Konzerns fiel um etwa 44 Prozent.
- der Aktionär
-
the shareholder
Blume schrieb in einem Brief an die Aktionäre.
- der Importzoll
-
the import tariff
Die US-Importzölle von 25 Prozent treffen den Konzern hart.
- einsparen
-
to save (money)
Mit dem Stellenabbau will VW jährlich rund 15 Milliarden Euro einsparen.
- die Nachfrage
-
the demand
In Europa ist die Nachfrage nach Autos gering.