Großer Streik legt öffentlichen Nahverkehr lahm
Major strike paralyzes public transport
2026-02-28
Streik (Strike) Öffentlicher Verkehr (Public Transport) Berlin (Berlin)
Vom 27. bis zum 28. Februar 2026 hat die Gewerkschaft ver.di einen bundesweiten Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr ausgerufen.
In mehr als 80 deutschen Städten standen Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen fast vollständig still.
Betroffen waren unter anderem Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Köln.
In Berlin fuhr die BVG – also Busse, Trams und U-Bahn – für 48 Stunden nicht.
Millionen von Menschen konnten nicht wie gewohnt zur Arbeit oder in die Schule fahren.
Viele Berliner nutzten deshalb das Fahrrad, gingen zu Fuß oder fuhren mit dem Taxi.
Die S-Bahn, Regionalzüge und Fernzüge der Deutschen Bahn fuhren hingegen weiter normal.
Ver.di fordert für die rund 100.000 betroffenen Mitarbeiter bei 150 Verkehrsbetrieben bessere Arbeitsbedingungen.
Konkret möchte die Gewerkschaft kürzere Arbeitszeiten, längere Ruhepausen und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.
Die Arbeitgeber lehnen diese Forderungen ab, weil viele Verkehrsbetriebe nach zwei Jahren hoher Inflation in finanziellen Schwierigkeiten stecken.
Wenn es keine Einigung gibt, hat ver.di weitere Streiks im März angedroht.
Die nächsten Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern sind für den 4. März geplant.
Key Vocabulary
- der Streik
-
strike
Ver.di hat einen bundesweiten Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr ausgerufen.
- die Gewerkschaft
-
trade union
Die Gewerkschaft möchte kürzere Arbeitszeiten und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.
- stillstehen
-
to stand still, to come to a standstill
In mehr als 80 deutschen Städten standen Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen fast vollständig still.
- fordern
-
to demand
Ver.di fordert für die rund 100.000 betroffenen Mitarbeiter bessere Arbeitsbedingungen.
- der Zuschlag
-
bonus, supplement
Die Gewerkschaft möchte höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.
- die Verhandlungen
-
negotiations
Die nächsten Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern sind für den 4. März geplant.